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Endstation Einwilligung bei medizinischen Forschungsvorhaben: Modifizierte Forschungsklauseln als Schlüssel zur Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten

Die informierte Einwilligung des Patienten gilt im Datenschutzrecht als „Goldstandard“. Obwohl diese als Ausdruck informationeller Selbstbestimmung unverzichtbar erscheint, offenbart sie bei der Sekundärnutzung medizinischer Daten erhebliche Defizite. Verschiedene Reformansätze – vom Broad Consent über den Dynamic Consent bis hin zur Datenspende – versuchen, die Einwilligung praxistauglicher auszugestalten, sind jedoch mit Rechtsunsicherheiten behaftet. Der vorliegende Beitrag beschreitet demgegenüber einen alternativen Weg über die Modifikation bestehender Forschungsklauseln, ergänzt um flexible Formen der Betroffenenmitwirkung.

DOI: https://doi.org/10.37307/j.2196-9817.2026.04.03
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 2196-9817
Ausgabe / Jahr: 4 / 2026
Veröffentlicht: 2026-07-03