Ungerechtigkeiten der Privatheit in Zeiten der Pandemie
Eine soziophilosophische Analyse der Privatheit unter den pandemiebedingten Einschränkungen
Die Privatheit ist ein viel diskutiertes Thema. Ihre kulturelle, historische und kontextgebundene Vielschichtigkeit eröffnet einen großen Raum für Interpretation. Dabei stellt die COVID-19 Pandemie neue Herausforderungen und eine Gefahr für den Schutz der individuellen Privatheit dar: Sei es durch die Ausgangsbeschränkungen, die einen Rückzug in die eigenen vier Wände vorsehen, die digitale Kommunikation, die weitere Lebensbereiche in die digitale Sphäre verschiebt oder Handlungs- und Entscheidungsräume, die pandemiebedingt eingeschränkt werden. Der vorliegende Text gibt einen Überblick über Bereiche des alltäglichen Lebens und betrachtet in diesem Kontext die drei Dimensionen der Privatheit nach Beate Rössler (2011) unter den Bedingungen der Pandemie sowie daraus resultierende Ungerechtigkeiten.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2196-9817.2021.05.10 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2196-9817 |
| Ausgabe / Jahr: | 5 / 2021 |
| Veröffentlicht: | 2021-08-30 |