Die globale Datenschutzlandschaft ist kein einheitliches System, sondern setzt sich aus grundlegend unterschiedlichen staatlichen Steuerungslogiken zusammen. Wer internationale Datenübermittlungen rechtssicher gestalten möchte, muss diese Länderlogiken verstehen, bevor er das passende Instrument auswählt. Denn Instrumente wie Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschlüsse und Binding Corporate Rules schaffen zwar einen rechtlichen Rahmen nach Kapitel V der DSGVO, ändern aber nichts an den Rahmenbedingungen im Zielland. Der Beitrag analysiert ausgewählte Regime und zeigt, warum Transfer-Governance heute länderspezifisch gedacht werden muss.
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2196-9817 |
| Ausgabe / Jahr: | 4 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-07-03 |
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