Die Verarbeitung von Beschäftigtendaten ist in international agierenden Konzernen regelmäßig durch arbeitsteilige Organisationsstrukturen geprägt. Insbesondere die Einrichtung zentraler Dienstleistungsbereiche („Shared Service Center“) zur Wahrnehmung von Personalaufgaben hat sich als gängiges Organisationsmodell etabliert. Deutlich weniger geklärt sind hingegen die datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen, wenn solche Strukturen außerhalb klassischer Holdingmodelle in matrixförmigen Organisationen umgesetzt werden, wie sie vor allem im Non-Profit-Bereich anzutreffen sind. Werden dort bislang lokal gesteuerte Personalfunktionen zentral für mehrere rechtlich selbständige Organisationseinheiten übernommen, stellen sich grundlegende und bislang wenig diskutierte Fragen nach der Anwendbarkeit der DSGVO im internationalen Kontext, datenschutzrechtlichen Verantwortlichkeiten und zulässigen Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung sowie dem Umgang mit den praktischen Folgen.
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2196-9817 |
| Ausgabe / Jahr: | 2 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-02-27 |
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